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SPD Daun - Unser Land von Morgen

Stadtpolitik

Zukunft des Kurmittelhauses hat höchste Priorität


Ulrich Domenghino

Mit der Schließung des Warmwasserbeckens im Hallenbad und dem Kauf des Kurmittelhauses mit Mineralbewegungsbad im Kurpark hat die Stadt Daun Fakten geschaffen, aber auch Prioritäten gesetzt.

Seitdem ist es ruhig geworden. Weder private Investoren noch öffentliche Fördertöpfe konnten bisher gefunden werden. Und so richtig ernsthaft ist über die Zukunft des Kurmittelhauses in den städtischen Gremien auch noch nie diskutiert worden. Es gab zwar immer mal wieder Ideen, auch Hirngespinste, deren Umsetzung aber entweder keine Mehrheiten fand oder einfach illusorisch war.

Zugegeben: Die Entscheidungsfindung ist ein schwieriger und langwieriger Prozess, muss aber alsbald angegangen werden. Mit der Zukunft des Kurmittelhauses ist das Prädikat „Kneipp-Kurort“ der Stadt Daun verbunden. Auf ein solches Prädikat zu verzichten wäre mehr als fahrlässig, gerade in Zeiten, in denen sich die gesamte Region als „Gesundland Vulkaneifel“ (gesundheits)touristisch neu positioniert.

Nicht zu vernachlässigen ist die Frage, was in diesem sensiblen Bereich im Kurpark wegen Quellenschutzgebiet etc., an Veränderungen überhaupt erlaubt ist. Ein „runder Tisch“ mit allen zuständigen Behörden und Verbänden könnte in dieser Frage mehr Klarheit bringen. Fakt ist: Weitermachen wie bisher ist keine Lösung.

 

Was lange währt wird endlich gut


Manfred Krag

Die Umgestaltung des Dauner Kurparks ist ein Thema, über das in den vergangenen Jahren heftig diskutiert, sogar gestritten wurde. Auf der einen Seite gab es die Befürworter für eine große und kostenspielige Luxuslösung, auf der anderen Seite wurde eine einfache Lösung favorisiert. Nach langen Diskussionen und einer Kostendeckelung hat man sich für eine Lösung entschieden, die von Seiten der SPD-Fraktion in der Vergangenheit bereits vorgeschlagen wurde. Nach deren Vorstellungen sollte eine Attraktivierung des Kurparks erfolgen, gleichzeitig aber auch in und um den Stadtkern Zonen geschaffen werden, die zum Verweilen und Relaxen einladen, ganz nach dem Motto Gesundland-Vulkaneifel. Die Vorschläge, für diese Plätze u. a. die um Daun gelegenen Dreese miteinander zu verbinden, ist eine Idee, die bereits Anfang der 90-iger Jahre in der SPD diskutiert wurde.

Nun ist es soweit. Der Kurpark wird aufgefrischt, attraktiver gestaltet und die Innenstadt wird mit in das Konzept eingebunden. Die Förderanträge sind auf den Weg gebracht.  Der nächste Schritt wird die Umgestaltung und Modernisierung des Kurmittelhauses sein.

 

Burggärten und Dreese


Manfred Krag

Aus der Grundidee, den Kurpark umzugestalten, hat sich nicht zuletzt auf Anregung der SPD, ein Konzept entwickelt, das die gesamte Stadt mit in den Prozess „Gesundland Vulkaneifel“ einbezieht. Dabei spielen die um Daun gelegenen Heilquellen/Dreese als Kraft des Wassers eine bedeutende Rolle. Aber nicht nur unsere Dreese, sondern auch andere Plätze sind sehr reizvoll und laden zum Verweilen ein. Ein ganz besonderer Bereich, der über Jahrzehnte vergessen war, sind die Gärten unterhalb der Burgscheune. Die terrassierten Flächen mit Blick auf die Stadt sind über die Jahre total verwildert und zugewachsen. Die alten Zugänge im Terrassenmauerwerk sind noch an mehreren Stellen vorhanden. Eine Erschließung über kleine Pfade und Treppen geben diesem Verweilplatz einen besonderen Reiz. Die wiederbelebten Burggärten werden ein Refugium der Entspannung mitten in der Stadt sein. Ein Stück Natur, das über eine lange Zeit verborgen war, wird wieder zum Leben erweckt.  

 

Wassererlebnis Gemündener Maar

Die Badeanstalt Gemündener Maar ist in die Jahre gekommen. An eine Runderneuerung wurde bereits vor ca. 15 Jahren gedacht. Sie scheiterte jedoch immer wieder an den zu hohen Kosten. Durch großzügige Förderungen der Europäischen Union und die finanzielle Unterstützung durch die Verbandsgemeinde ist die Stadt Daun nunmehr in der Lage, das in die Jahre gekommene Freibad Gemündener Maar zu sanieren. Dabei ist es nicht nur bei der reinen Sanierung geblieben. Das Konzept geht weit darüber hinaus. Eine Teilnaturierung verbunden mit einem naturnahen Maareinstieg und neuen Freizeitangeboten runden das Bild der neuen Badeanstalt ab. Eine Kletterwand und eine Schwimminsel sind Attraktionen, die Kinder und Jugendliche im Sommer sicherlich gerne annehmen.

Trotz schwieriger Bauarbeiten, insbesondere beim Entfernen der alten Metallabtrennung, ist man optimistisch, die Badesaison 2014 pünktlich im neuen Outfit eröffnen zu können.

 

Stadtsanierung Daun - Ausbau des Wirichplatzes


Wolfgang Jenssen

Seit Beginn der Stadtsanierung war der Ausbau des Wirichplatzes ein wichtiges Ziel. Nach der Verlagerung des Öllagers Hommes bestand zunächst ein Provisorium in der Gestalt eines ungestalteten Parkplatzes mit einem zuletzt überaus maroden Belag.

Ziel der Ausbaumaßnahme war, einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität  der südlichen Innenstadt zu erreichen. Bei der Planung der Neugestaltung mussten unterschiedliche Aspekte wie Verkehrslenkung, Aufenthaltsbereiche, optimierte Anzahl und Anordnung von Stellplätzen, Freiflächengestaltung sowie die Wünsche der Anlieger und Geschäftsinhaber Berücksichtigung finden.

Bei der Planung konnte ein überaus gutes und konstruktives Zusammenwirken aller Beteiligten erreicht werden.. Die Bildung von Bauabschnitten stellte sich als gelungen heraus: da der Platz für die Fußgänger begehbar blieb und  nach und nach auch Flächen für den ruhenden Verkehr geschaffen wurden, war die Erreichbarkeit der Geschäfte immer gewährleistet.

Dank der guten Zusammenarbeit aller Firmen und Akteure verlief die Baumaßnahme weitestgehend reibungslos Die Maßnahme konnte 2013 nach nur 6-monatiger Bauzeit abgeschlossen werden. Die Kosten beliefen sich auf rd. 490.000 €, hiervon trug das Land Rheinland-Pfalz 80 Prozent aus Mitteln der Städtebauförderung.

 

Ein Platz für Kinder – Kindergarten im Wandel


Rudolf Schwarzmann

Kaum ein Bereich hat die Stadt in den letzten Jahren so gefordert wie die Kindergärten.

Der Wandel vom Halbtageskindergarten hin zur Kindertagesstätte mit Ganztagesbetreuung sowie die Ausweitung auf ein- und zweijährige Kleinkinder erforderte Baumaßnahmen an allen städtischen Einrichtungen.

Für Umbauten und Erweiterungen, die z.B. zusätzliche Gruppenräume, den Einbau von Küchen, Schlafräumen und neuen Spielbereichen beinhalteten und auch die höhere Anzahl von Erziehern berücksichtigen, wurde im Bereich der Stadt Daun über 1,5 Millionen Euro investiert.

Aus unserer Sicht ist dies gut angelegtes Geld, denn wir können auf lange Sicht für Kinder und Erzieher sehr gute Bedingungen gewährleisten und damit  schon vor der Schulzeit wichtige Weichen für das Leben stellen. Für die Eltern, die ja heute meist berufstätig und teilweise auch alleinerziehend sind, schaffen wir einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der wirtschaftlichen Basis der Familie.

 

Unsere Jugend demokratisch, politisch - „voll normal“


Kevin Fölling

Jeder Dauner kennt den Bahnhof.  Es war früher schon Ort der Begegnung und ist es auch geblieben, denn öffnet man heute die Eingangstür, begegnet man Jugendlichen bei Billard, Dart oder Gesprächen zu den Hits der Charts.

Oberflächlich wirkt der Blick ins Haus der Jugend spielerisch und leicht, obwohl hier ganz selbstverständlich Demokratie mit allen Schwierigkeiten und Herausforderungen gelebt wird.

So wurde vereinbart, dass die Möglichkeit einer Mitbestimmung mit der Bereitschaft von Mitverantwortung wächst. Nicht jeder muss jeden mögen - Achtung und Respekt sind die Basis für den gegenseitigen Umgang.  

Das Haus der Jugend wurde zu einem interkulturellen Treffpunkt – ein täglicher Trainingsort für persönliche, demokratische Grunderfahrungen. Auf Initiative der Jugendlichen realisierte Angebote, wie z.B. Angeln, Basketball oder Bogenschießen, schaffen wiederkehrend Handlungsräume, um soziale Wesenszüge und Verantwortung zu entwickeln.

Verein, Jugendliche und hauptamtliche Betreuer haben über das eigene Haus hinaus ein Netzwerk geschaffen, um gemeinsam mit anderen Trägern der Jugendarbeit Kräfte zu bündeln und effizient wirken zu können.

Diesen betreuten und geschützten, aber freiwilligen Platz für Jugendliche, in dem diese für den Alltag lernen, werden wir als Dauner Sozialdemokraten weiter voll unterstützen.

 

Für lebendige, aktive Ortschaften - Mehrgenerationentage und Bürgertreffs


Winfried Schneider

Der demographische Wandel erreicht inzwischen jedes Dorf. Ältere Mitbürger sind erheblich aktiver als frühere Generationen, viele Rentner und Pensionäre fühlen sich zu jung, um nur an Seniorentagen teilzunehmen. Eine sinnvolle Alternative stellen daher die in vielen Orten  bereits praktizierten Mehrgenerationentage oder Bürgertreffs dar. Generationenübergreifende Veranstaltungen wirken sich positiv auf das gesamte Klima im Ort aus.

Die ältere Generation verfügt über Kenntnisse, die es weiterzugeben gilt, nicht Rückzug in die häusliche Umgebung, sondern möglichst lange Beteiligung am öffentlichen Leben in der Gemeinde muss das Ziel sein. Davon profitieren letztlich Gemeinden und Vereine.

Vieles was bisher durch die Kommune erledigt wurde, lässt sich vor Ort durch eine aktive Bevölkerung bewerkstelligen. Nicht nur aus Gründen der Kosteneinsparung, sondern aus den Möglichkeiten, die sich durch eine stärkere Identifizierung aller Generationen mit ihrem Ort ergeben. Das Ziel ist eine Gesellschaft, die sich aktiv um ihr Umfeld kümmert und die Belange aller Generationen berücksichtigt.

 

Wo Mutter Natur die Grabpflege übernimmt


Ulrich Domenghino

„Wer wird sich um mein Grab kümmern?“ Diese Frage stellt sich immer mehr Menschen. Sie suchen nach Alternativen zum klassischen Grab mit der damit verbundenen Pflege. Auch bei uns steigt die Zahl der Urnenbeisetzungen stetig. Viele Dauner lassen dort bestatten, wo es Grabformen gibt, die bei in Daun derzeit nicht angeboten werden.

Wir Dauner Sozialdemokraten favorisieren eine Naturbegräbnisstätte - Urnen können dort an einem „Naturdenkmal“ beigesetzt werden. Möglich wäre ein prägnanter Baum, eine Charakterbaumgruppe oder ein Feld von Gesteinsformationen aus heimischen Basalt- oder Lavagestein. Kleine Metallplaketten mit Namen, Geburts- und Sterbetag des Verstorbenen und einem christlichen Symbol können auf Wunsch als Erinnerung an „Naturdenkmal“ angebracht werden.

Für ein solches Angebot einer naturnahen Bestattung, die als Ergänzung zur traditionellen Bestattungsform gesehen werden sollte, wäre auf dem oberen Erweiterungsbereich des Dauner Friedhofs ausreichend Platz.

 

Schnelles Internet für Alle


Winfried Schneider

Der Zugang zum Internet ist heute von zentraler Bedeutung, die berufliche und private Nutzung werden zukünftig noch stärker steigen – ein Breitbandzugang gehört inzwischen zur Grundversorgung.

Vor diesem Hintergrund sind die vielen weißen Flecken in der Versorgung auf dem Land nicht mehr zu akzeptieren. Ortschaften, die keine ausreichende Abdeckung mit schnellem DSL gewährleisten, werden junge Menschen und junge Familien nicht an die Region binden können und wertvolle Arbeitsplätze verlieren.

Die Dauner Stadtteile sind zum Teil unterversorgt. Bürger und Betriebe, die auf schnelles Internet angewiesen sind, müssen auf teure Funklösungen ausweichen. Wir setzen uns für einen zügigen Ausbau des vorhandenen Netzes ein, damit alle über einen ausreichend schnellen Zugang zum Internet verfügen. Es darf nicht sein, dass in den Ballungsräumen der Ausbau vorangetrieben wird und die ländlichen Regionen von den Möglichkeiten moderner Technologie ausgeschlossen sind. Moderne Kommunikationstechnik führt zu besseren sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten, sie ist damit nicht nur für junge Menschen von zentraler Bedeutung, sondern eröffnet auch den älteren Mitbürgern neue Möglichkeiten der Teilhabe und Teilnahme an der Gesellschaft.